Algermissen

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Die älteste urkundliche Erwähnung Algermissens ist aus dem Jahr 985 erhalten. Die beiden ehemals selbstständigen Dörfer Groß und Klein Algermissen zählen zu den ältesten Siedlungen im Gau Astfala und gehörten gemeinsam als Pfarrbezirk zum Bann Lühnde. Vom 12. bis 14. Jahrhundert kommt ein Adelsgeschlecht "von Algermissen" vor. Ein Dietrich von Algermissen führte bereits 1350 eine Elster in seinem Siegel – heute das Wappentier der Gemeinde. 1985 feierte Algermissen das 1000-jährige Bestehen. Durch die ununterbrochene Zugehörigkeit zum Hochstift Hildesheim blieb Algermissen von der Reformation weitgehend unberührt und hat auch heute noch eine katholische Bevölkerungsmehrheit. Die nach Norden angrenzenden Orte sind dagegen vorwiegend evangelisch-lutherisch. Im Dreißigjährigen Krieg verwüsteten im März 1626 die Dänen beide Dörfer.

Große Umwälzungen brachte das 19. Jahrhundert mit der Einweihung der Eisenbahnstrecke Hildesheim–Lehrte (1846), dem Bau des Ziegelwerkes, der Zuckerfabrik und der Molkerei sowie den Gründungen zahlreicher Firmen und Vereine. Die Molkerei versandte zum Beispiel ihre Produkte nach Hamburg, Berlin und Köln. Bis zu 130.000 Gänse sind in früheren Jahren in den Betrieben des Dorfes zum Weihnachtsfest gemästet worden. Die Reichsbahn baute eigens für die Gänsetransportzüge aus Polen und Russland einen eigenen Gänsebahnhof.

Unter Pfarrer Franz-Kaspar Köhnen, volle 56 Jahre hier im Amt, entstand die heutige Pfarrkirche St. Matthäus mit dem imponierenden Barockaltar, geweiht am 5. Mai 1720. Wertvoll ist das Gestühl mit den geschnitzten Wangen. Die noch ältere gotische Mauritius-Kapelle (14. Jahrhundert) mit den Jahreszahlen 1670, 1710, 1875, 1915 und 1961 im Wetterhahn ist das älteste aller Gebäude im Ort.1 Mehr im Wikipedia Artikel [WWW]Algermissen.

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B19 - Prozessionsdenkmal Vorm Schlage

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B20 - Gänsebrunnen

Den Gänsebrunnen ließ die Gemeinde als Andenken an die frühere große Bedeutung der Gänsezucht in Algermissen errichten. Zu Spitzenzeiten wurden hier bis zu 130.000 Gänse pro Jahr gemästet. Die Reichsbahn baute eigens die "Gänserampe" für die Züge, die aus Polen und Russland in Algermissen eintrafen. Heute wird das kleine Gebäude an der Gänserampe als Jugendraum genutzt.

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B21 - Prozessionsdenkmal Kranzweg

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B22 - Getreidesilos

Die denkmalgeschützten Getreidesilos stammen aus dem Jahr 1925.

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B23 - Wegekreuz am Bahnhof

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B24 - Domküsterhof

Der Domküsterhof in der Alten Straße wurde im Jahre 1629 erbaut und ist damit einer der ältesten Bauernhöfe im Landkreis Hildesheim.

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B25 - Alpedurchlass

Die Alpe kreuzt beim Kanal-km 5,9 den Stichkanal Hildesheim. Der Durchlass besteht aus 2 Stahlbeton-Gewölben mit den Maßen H=1,90m, B=150m. Die maximale Durchlassmenge beträgt knapp 6 m³ pro Sekunde.

Der Alpedurchlass liegt außerhalb der Übersichtskarte auf dieser Seite. Hier eine spezielle [WWW]Anfahrtsskizze.

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B26 - Prozessionsdenkmal Lange Straße

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E06 - Firma Jos. Linkogel

Marktstraße 1A, 31191 Algermissen, Telefon 05126 1325
Öffnungszeiten: Mo - Sa: 8 - 12:30 Uhr, Di - Fr: 14:30 - 18 Uhr, Sa: 9 - 12:30 Uhr

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[WWW]G40 - Landgasthof Altes Haus

Piepenbrink 1, 31191 Algermissen, Telefon 05126 8020117
Öffnungszeiten: Di - Fr: ab 9:00 Uhr Frühstück, Di - Fr: ab 17:00 Uhr nach Karte, Sa + So: ab 9:00 Uhr durchgehend geöffnet, Mo: Ruhetag

Das "Alte Haus" steht in der Tradition der Gasthöfe mit angeschlossener Fleischerei. Nach aufwändiger Restaurierung wurde Raum für gemütliche Bewirtung im Innen- und Außenbereich geschaffen. Großer Wert wird auf kontrollierte Qualität des angebotenen Fleisches gelegt. So können zum Beispiel ausgezeichnete Steakangebote von Highland-Cattle-Rindern aus eigener Zucht angeboten werden.

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G41 - Eiscafé und Pizzeria La Gondola

Marktstraße 52, 31191 Algermissen, Telefon 05126 314575
Öffnungszeiten: Mo - Fr: 10:30 - 22:00 Uhr, Sa - So: 11:30 - 22:00 Uhr

Das Restaurant bietet 28 Pizza-Spezialitäten, aber auch leckere Pasta- und Fleischgerichte. Alle Speisen werden frisch nach italienischer Art zubereitet. Montags bis freitags (12:00 - 14:30 Uhr) wird ein günstiges Mittagsmenü angeboten.

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G42 - Gasthaus Weiterer

Marktstraße 13, 31191 Algermissen, Telefon 05126 1211
Öffnungszeiten: Die Gaststätte wird nur noch für Vereine, Familienfeiern, Tagungen usw. geöffnet.

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G43 - Bistro Izmir

Marktstraße 4, 31191 Algermissen, Telefon 05126 804848
Öffnungszeiten: Mo - So: 11:30 - 24:00 Uhr, kein Ruhetag

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G44 - Gaststätte Jim Knopf auf Kreta

Bahnhofsplatz 4, 31191 Algermissen, Telefon 05126 314058
Öffnungszeiten: Di - So: ab 14:00 Uhr, Küche 16:00 - 23:00 Uhr, Mo: Ruhetag

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G45 - Domschänke

Lange Straße 6, 31191 Algermissen, Telefon 05126 1619
Öffnungszeiten: Mo - So: ab 16:00 Uhr, Mi: Ruhetag

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G52 - Wirtshaus am Borsumer Pass

Borsumer Pass 1, 31191 Algermissen, Telefon 05126 80269
Öffnungszeiten: Januar - März: Fr-So: ab 13:00 Uhr, April - Dezember: Mi-Fr: ab 15:00 Uhr, Sa-So: ab 12:00

Biergarten, Ponyreiten, Streichelzoo, Reitunterricht, Ponykutschfahren, Kinderspielplatz.

Das Wirtshaus am Borsumer Pass liegt außerhalb der Übersichtskarte auf dieser Seite. Hier eine spezielle [WWW]Anfahrtsskizze.

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K29 - Kath. Kirche St. Matthäus

St. Matthäus ist die katholische Pfarrkirche von Algermissen. Sie wurde im Jahr 1720 als geräumige barocke Hallenkirche mit quadratischem Turm im Westen und achteckigem Chorabschluss im Osten erbaut. Die originale barocke Ausstattung ist vollständig erhalten. Bemerkenswert sind die Deckengemälde, die figurenreichen Altäre und Beichtstühle sowie das Schnitzwerk der Gestühlwangen. Von den Vorgängerbauten haben sich keine Spuren erhalten. Eine päpstliche Urkunde von 1256 belegt aber das Vorhandensein einer Kirche in Algermissen zu dieser Zeit. Auffällig ist das seltene Patrozinium des Apostels und Evangelisten Matthäus. Die Kirche kann täglich bis 18:00 Uhr besichtigt werden. Falls doch verschlossen, ist der Schlüssel im Pfarrheim erhältlich.1

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K30 - Adventskirche Algermissen

Die ev. Adventskirche wurde im Jahre 1950 als "Gemeindezentrum (Notkirche Typ D)" errichtet. Nachdem am 16.8.1950 der Grundstein gelegt wurde, konnte die Kirche bereits am 3.12.1950 eingeweiht werden. 1966 wurde ein kleiner frei stehender Glockenturm errichtet und dafür der Dachreiter demontiert. Der Name Notkirche ist mit einem Kirchbauprogramm der Evangelischen Kirche in Deutschland verbunden, das nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs von dem Architekten Otto Bartning entwickelt wurde, um den Mangel an gottesdienstlichen Räumen, der durch die Zerstörung vieler Kirchen und den Zuzug von Flüchtlingen entstanden war, mit schnellen und einfachen Mitteln zu beseitigen. Mehr im Wikipedia Artikel [WWW]Notkirche.

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K31 - St. Martinus Kapelle

Die gotische St. Mauritius-Kapelle (14. Jahrhundert) mit den Jahreszahlen 1670, 1710, 1875, 1915 und 1961 im Wetterhahn ist das älteste aller Gebäude im Ort. Das Gebäude soll ursprünglich als Schutz- und Wehranlage und nicht als Kirche gedient haben.

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L01 - Naturlehrpfad

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[WWW]M04 - Heimatmuseum

Neue Straße 10, 31191 Algermissen
Öffnungszeiten: zu Sonderausstellungen und nach Absprache mit Herrn Heimatpfleger Schütte, Tel. 05126 488

Dörfliches Museum mit volkskundlichen Sammlungen. Zahlreiche Sonderausstellungen und Aktivitäten.

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S09 - Freizeitpark

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S10 - Spielplatz Bischofskamp

Algermissen-Bildstock-2.jpgProzessionsdenkmal

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