Die Ortschaft Asel wurde schon 1211 in einer Urkunde erwähnt und gehört damit zu den ältesten Ortschaften des früheren kleinen Stiftes Hildesheim. Später gehörte sie zum Amt Steuerwald. Wegen des sehr fruchtbaren Bodens war Asel bis zum Beginn des 20. Jh. ein Bauerndorf. Heute werden hauptsächlich Weizen und Zuckerrüben angebaut. Der Ort ist durch den Zuzug von außen inzwischen stark angewachsen. 1
Asel, Eschenweg 2, 31177 Harsum, Tel. 05127 931100
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do und Fr 9 -13 und 14 - 18 Uhr, Mi und Sa 9 - 13 Uhr
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Asel, Am Bache 1, 31177 Harsum
Öffnungszeiten: Das Restaurant ist zur Zeit geschlossen.
G66 - Gaststätte Am Farkenberg
Asel, Am Farkenberg, 31177 Harsum, Telefon 05127 6253
Öffnungszeiten: Di,Do,Fr: 17:00 - 23:00 Uhr, Mi: 14:30 - 23:00 Uhr, Sa: 14:00 - 23:00 Uhr, So: 10:00 - 22:00 Uhr, Mo: Ruhetag
K40 - Pfarrkirche St. Catharina
Die ältesten Teile der Pfarrkirche St. Catharina stammen aus dem 15. Jahrhundert. Eine kleine Glocke im Turm trägt den Namen Katerina und die Jahreszahl 1498. Damit ist die Kirche das älteste Gebäude im Ort. Die Orgel ist eine der ältesten Kichenorgeln in Niedersachsen. Sie stammt aus der 1905 aufgelösten Nikolaikiche zu Hildesheim. Kirchenpatronin ist die Heilige Katharina von Alexandrien.
Das Schwarzerde-Profil von Asel ist über die Grünfläche an der Aseler Windmühle zu erreichen. Es ist der einzige Boden, der in Niedersachsen als Naturdenkmal ausgewiesen ist. Eine anschauliche Tafel erklärt die Entstehung der Schwarzerde in der Börderegion. Die Schwarzerde wurde anlässlich des Weltbodentages im Dezember 2004 als Boden des Jahres 2005 gewählt. Das Bodenprofil ist seit November 2008 durch ein abschließbares Metalldach vor Witterungseinflüssen geschützt. Der Schlüssel zum Öffnen ist beim Vorsitzenden des Mühlenvereins Josef Budde, Tel. 05127 4336, erhältlich.
Die "1000-jährige" Grafeneiche steht auf dem Springberg an der B 494. Das wahre Alter wird auf etwa 500 - 600 Jahre geschätzt. Der Stammumfang beträgt ca. 7 m, die Krone hat einen Durchmesser von etwa 30 m. Unter dem Baum wurde ein kleiner Rastplatz eingerichtet. Der "Schwedenstein" südlich der Eiche trägt die Aufschrift "Dem Gott gnädig sey". Es handelt sich um eine Grabstele, die früher in der Gemarkung zwischen Asel und Drispenstedt stand.
Die Aseler Paltrockmühle wurde ursprünglich 1850 als Bockwindmühle bei Schöppenstedt errichtet. 1894 wurde sie für 6000 Mark verkauft und in Asel wieder aufgebaut. Gleichzeitig erfolgte auch der Umbau zur Paltrockmühle. Die Mühle wurde als Kornmühle betrieben. Nach verschiedenen Besitzerwechseln wurde die Mühle 1969 still gelegt. Schon 1 Jahr nach Gründung des Mühlenvereins Asel e. V. konnte die Mühle den Betrieb 1993 wieder aufnehmen. Jedes Jahr am Pfingstmontag (Deutscher Mühlentag) ab 11 Uhr gibt es eine große Feier mit Musik an der Mühle. Mühlenführung, Grillspezialitäten, Kaffee und Kuchen, sowie verschiedene Getränke werden geboten. Für die kleinen Gäste werden lustige Spiele arrangiert.
- 1Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Asel aus der freien Enzyklopädie
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