Bruchgraben

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Bruchgraben.jpgBruchgrabenbrücke bei Bründeln

Die hauptsächlichen Quellflüsse des Bruchgrabens sind die Dinklarer Klunkau und die Dingelber Klunkau, die beide in den Hügeln des Vorholzes entspringen. Die Bäche verlieren beim Zusammenfluss bei der ehemaligen Zuckerfabrik Schellerten ihre Namen und münden als Bruchgraben nach 17 km bei Sarstedt in die Innerste. Der Bruchgraben entwässert das ganze Gebiet zwischen Hildesheim und der Linie Nettlingen - Hohenhameln. Zuflüsse sind der Alpebach, der Unsinnbach und der Neue Graben. Der kleine Fluss war früher durch die Kläranlagen der Gemeinde Schellerten und der Zuckerfabrik Clauen, sowie durch die ufernahe Landwirtschaft stark belastet. Durch die Modernisierung der Kläranlagen in den 1990er Jahren und die Anlage naturnaher Randstreifen und weiterer Maßnahmen konnte der Belastungsgrad sehr stark gesenkt werden.

Eine bauliche Besonderheit ist die Untertunnelung des Stichkanals zwischen Algermissen und Harsum. Auf der westlichen Seite befindet sich ein kleiner Bunker aus dem letzen Kriege, der einst zur Bewachung dieser "sabotage-empfindlichen" Schwachstelle des Kanals diente.

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