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Erstmals urkundlich erwähnt wird die Ortschaft Hüddessum 1204 als Hoddessen, von wo das Michaeliskloster zu Hildesheim jährlich 10 Schillinge Einnahmen bezog. Der Bischof Heinrich löste 1255 die Vogtei Hüddessum vom Kloster ein. Ein Bertoldes von Hüddesum wurde 1369 bei einem Schuldvertrage als Zeuge zugezogen und hängte zur Beglaubigung sein Siegel an die Urkunde. Pergamentbrief und Siegel ruhen im Staatsarchiv zu Hannover. Nach diesem Siegel hat Hüddessum sein Gemeindewappen gestaltet, indem es die Stiftsfarben Gold und Rot hinzufügte. Die katholische Pfarrkirche St. Matthias stammt aus dem 18. Jahrhundert. Bau und Ausstattung sind barock. Während des 2. Weltkriegs wurde Hüddessum von 30 Brandbomben getroffen. Eine Scheune wurde vollkommen zerstört, zwei weitere stark beschädigt. 1 |
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Hüddessum aus der freien Enzyklopädie
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