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In den ältesten noch vorhandenen Urkunden wurde der Ort als „Hardessem" bezeichnet. Im Fürstentum Hildesheim war Harsum eines der größten Dörfer. In der Schlacht bei Dinklar im Jahre 1367 fochten die Harsumer siegreich auf der Seite des Fürstbischofs von Hildesheim gegen die Braunschweiger. Seither durften die harsumer Bürger jahrhundertelang ihren Pfarrer selbst wählen. Die katholische Pfarrkirche St. Cäcilia, auch Harsumer Dom genannt, ist eine einducksvolle neuromanische Basilika, geweiht 1886. In Harsum existiert ein Haltepunkt an der Bahnstrecke Lehrte–Hildesheim, der seit dem 14. Dezember 2008 von der S-Bahn Hannover bedient wird. Die Binnenerschließung und das Verbinden mit Nachbarorten übernehmen Buslinien des Regionalverkehrs Hildesheim. Die Anschlussstelle 61 „Hildesheim-Drispenstedt“ zwischen den Ortschaften Asel und HI-Drispenstedt der A 7 liegt in der Nähe von Harsum. Des Weiteren führen die Bundesstraße 494 und der Stichkanal Hildesheim durch das Gemeindegebiet. Der Flugplatz in Hildesheim liegt wenige Kilometer von Gemeinde Harsum entfernt. Wichtigster Arbeitgeber ist die Firma Transnorm (Förderanlagenbau), welche hier die Zentrale ihrer Unternehmensgruppe, sowie ihren größten Entwicklungs- und Produktionsstandort hält. Ein weiterer großer Arbeitgeber ist die Jensen GmbH (ehemals Jensen-Senking GmbH), welche ihre Produktion (Wäscherei-Technik) im Jahre 2002 von Hildesheim nach Harsum verlagerte. Des Weiteren unterhält die Firma ANZAG (Pharmagroßhandel) hier ein Logistikzentrum und die Firma Tele Atlas (digitale Kartographie) hat ihre deutsche Niederlassung hier. Der Spezialchemikalien-Hersteller Biesterfeld hat ebenfalls ein Werk in Harsum. Die LUCHS Medizin OHG (Sauerstoff- und Beatmungstechnologien) sowie die LUCHS Medizin Verwaltungs GmbH haben hier Ihren Sitz. Größtes Unternehmen in Harsum war lange Zeit die jetzt nicht mehr existierende Zuckerfabrik der Nordzucker AG. 1 |
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B30 - Marienkapelle Als besonderes Kulturdenkmal steht am östlichen Waldrand des Muttergottesholzes die Marienkapelle mit der überlebensgroßen Marienstatue aus dem Jahre 1726. Mehr als hundert Jahre stand die Figur allein am Waldrand. Sie war 1726 vom damaligen Pächter des bischöflichen Tafelgutes , dem Amtmann von Steuerwald, Johann-Heinrich Cordes, als Gerichtsmadonna gestiftet worden. Ursprünglich sollte sie am Gerichtsplatz (Thie) aufgestellt werden. Am Waldrand versank das Transportfahrzeug jedoch im Morast und die schwere Statue ließ sich nicht mehr fortbewegen. Das galt als Zeichen des Himmels mit der Folge, dass die Marienfigur an Ort und Stelle blieb. Die Kapelle wurde 1857 errichtet und schützt seit dem die Figur vor den Unbillen des Wetters. |
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E07 - Fahrradgeschäft Meyer Breite Straße 38, 31177 Harsum, Telefon 05127 251 Öffnungszeiten: Mo - Sa: 8:30 - 13:00 Uhr, Mo, Di, Do, Fr: zusätzlich 15:00 - 18:00 Uhr |
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G53 - Waldgaststätte Zum Kuckuck Förster Straße 3, 31177 Harsum, Telefon 05127 909471 Öffnungszeiten: Das Restaurant ist zur Zeit geschlossen. Restaurant, Biergarten und Café. |
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G54 - Gasthaus Baule Kaiserstraße 52, 31177 Harsum, Telefon 05127 4360 Öffnungszeiten: Mo - So ab 17:00 Uhr, So Mittagstisch ab 11:30 Uhr Das Gasthaus Baule bietet in gepflegter Atmosphäre eine gut bürgerliche deutsche Küche zu angenehmen Preisen. Ständig wechselnde Wochenspeisekarten runden das vielfältige Angebot ab. Saisonabhängig stehen leckere Spargel-, bzw. Pfifferlingsgerichte zur Wahl. Über die Grenzen von Harsum ist das Gasthaus Baule für die vielfältigen Wildgerichte bekannt. In unregelmäßigen Abständen (ca. alle 4 Wochen) wird ein reichhaltiges Mittagsbuffet zum Festpreis angeboten |
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G55 - Bistro Alanya Kaiserstraße 13, 31177 Harsum, Telefon 05127 408740 Öffnungszeiten: Mo - Do: 11:00 - 24:00 Uhr, Fr: 11:00 - 1:00 Uhr, So: 11:00 - 24:00 Uhr, kein Ruhetag Döner/Gyros, Pizza (auch vegetarisch), Fleischgerichte, Salate, Getränke und Eisspezialitäten. Alle Speisen auch per Bringdienst nach Harsum, Asel, Borsum, Klein Förste, Algermissen, Clauen, Rautenberg, Hüddessum, Machtsum, Hönnersum und Adlum (Bringdienst Mo - So 17:00 - 23:00 Uhr) |
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G56 - Bistro Kajott Morgenstern 24, 31177 Harsum, Telefon 05127 69495 (ab 18 Uhr) Öffnungszeiten: ?? Regelmäßige Live-Musik und Theateraufführungen im "Osten Lenes Live-Treff". Raum für 50 - 250 Personen für Feiern jeder Art. Keine Raummiete. Kalte Platten und warme Speisen zu Top-Preisen. DJ/Live-Band nach Absprache. |
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G57 - Restaurant Waldfrieden Haseder Weg 4, 31177 Harsum, Telefon 05127 6366 Öffnungszeiten: Das Restaurant wird zur Zeit nur nach Absprache geöffnet. Das Restaurant und Café Waldfrieden liegt in idyllischer Lage direkt am Wald, umgeben von schönen Spazier- und Wanderwegen. |
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H03 - Kleinschwimmhalle Hoher Weg 20, 31177 Harsum, Telefon 05127 909999 Öffnungszeiten: Mo + Di 15:00 - 18:00 Uhr, Mi 15:00 - 21:00 Uhr, Do 15:00 - 20:00 Uhr, Fr geschlossen, Sa 13:00 - 17:00 Uhr, So 8:00 - 11:00 Uhr |
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K34 - Ev. Kirche St. Andreas Evangelisches Leben in Harsum hat seine Wurzeln im Bau der Eisenbahnstrecke von Celle nach Hildesheim. Die Route ging auch über Harsum, und vielen Eisenbahn-Arbeitern gefiel es im Dorf so gut, dass sie sich hier ansiedelten. Eine Reihe von diesen Arbeitern war evangelischen Glaubens, so dass um das Jahr 1900 etwa 150 Protestanten (gegenüber etwa 2200 Katholiken) in Harsum wohnten. Nach einer vorübergehenden „Notlösung“ eines Gottesdienst-Raumes in der ehemaligen Pohlschen Ziegelei, konnte in den Jahren 1910 / 1911 eine eigene kleine Kirche gebaut werden. Das benötigte Land kaufte man auf Vermittlung des Bahnhofsvorstehers Ernst Ohlmer von der Bahndirektion. Ein großer Förderer des Neubaus war der evangelische Pächter der Harsumer Domäne, der königliche Amtsrat Lambrecht. |
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K35 - Kath. Pfarrkirche St. Cäcilia St. Cäcilia ist die katholische Pfarrkirche von Harsum. Die neuromanische Basilika von 1886 ist durch ihr Ausmaß, ihre stilistische Geschlossenheit und die original erhaltene Innenausstattung bedeutend. Im Flachland der Hildesheimer Börde ist sie weithin sichtbar und heißt im Volksmund auch Harsumer Dom. St. Cäcilia ist eine dreischiffige geostete Basilika auf kreuzförmigem Grundriss mit Querhaus und Chorumgang. Der mächtige Turm im Westen hat zwei quadratische, darüber zwei achteckige Geschosse und eine hohe Kegelspitze. Über der Vierung steht ein schmaler Dachreiter. Das Äußere folgt ungewöhnlich treu dem Vorbild einer hochromanischen Kathedral- oder Stiftskirche. Im Inneren beeindruckt neben dem figurenreichen gold-silbernen Hochaltar, der Kanzel mit Schnitzwerk und dem Radleuchter über dem Zelebrationsaltar vor allem die überreiche Ausmalung mit lateinischen Schriftbändern (Credo u.a.), neoromanischer Ornamentik und Erzählbildern im Nazarenerstil. Diese Ausmalung folgt einem sorgfältig durchdachten theologischen Programm. Im linken Querhaus wird in sechs Szenen die Cäcilienlegende erzählt. 2 Mehr im Wikipedia Artikel |
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R18 - Rastplatz am Thie Der Thie (Thingplatz) ist der uralte Gerichts- und Versammlungsplatz von Harsum. Er ist der Mittelpunkt des Dorfes. Ein Hinweis-Schild informiert über die Bedeutung des Platzes, die darauf befindlichen Denkmale sowie über die Schlacht bei Dinklar. |
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S13 - Spielplatz am Mahnhof |
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St. Cäcilia (Harsum) aus der freien Enzyklopädie
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