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Lühnde ist ein Ortsteil der Gemeinde Algermissen im Landkreis Hildesheim, Niedersachsen. Die Lage des Dorfes nahe dem Hassel, der historischen Malstätte (Gerichtsstätte) des altsächsischen Gaues Astfala, trug wesentlich zu seiner frühen besonderen Stellung bei. Hier entstand die Mutterkirche aller späteren Pfarreien ringsum und der Sitz eines geistlichen Gerichts. Die kreuzförmige romanische Archidiakonatskirche St. Martin aus Bruchstein wird 1117 erstmals erwähnt. Die ursprüngliche Anlage als Pfeilerbasilika mit Ostquerhaus und drei halbrunden Apsiden aus dem 12. Jahrhundert hat später Umgestaltungen erfahren. Ein Schlussstein der gotischen Gewölberippen zeigt den Kopf des hl. Stephanus und weist darauf hin, dass in einer der Seitenapsiden ein Stephanusaltar gestanden hat. Kirchen, in denen Stephanus als Nebenpatron verehrt wurde, zählen zu den ältesten christlichen Kirchen Deutschlands. Das Martins-Patronat deutet auf eine Gründung durch fränkische Missionare, vielleicht auch auf hier nach den Sachsenkriegen angesiedelte fränkische Bevölkerungsteile. Im Mittelalter war Lühnde durch einen Wall mit Graben geschützt. Daran erinnern noch Straßennamen wie Bledelner Tor, Bolzumer Tor, Wätzumer Tor. Rings um die Kirche stehen einige interessante Fachwerkhäuser. Am 6. September 1944 detonierte eine Bombe in der Feldmark unweit von Lühnde. Zahlreiche Häuser im Dorf wurden durch den Luftdruck am Dach beschädigt. Zur Beseitigung der Schäden wurden 25 000 Dachziegel benötigt. 1 |
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G36 - Gasthaus Platz Lühnde, Bolzumer Tor 14, 31191 Algermissen, Telefon 05126 1334 Öffnungszeiten: Mo - Mi: ab 16:00 Uhr, Fr: ab 15:00 Uhr, Sa: ab 11:00 Uhr, So: ab 10:00 - 14:00 und ab 17:00 Uhr, Do: Ruhetag |
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G37 - Kate Lulende Lühnde, Am Ring 24, 31191 Algermissen, Telefon 05126 2504 Öffnungszeiten: Mo - Fr: ab 16:00 Uhr, Sa - So: ab 10:30 Uhr, Di: Ruhetag In einem über 160 Jahre altem Gesindehaus wurde die Kate Lulende 1989 eröffnet. Der Name des Hauses "Lulende" leitet sich von der ersten urkundlichen Erwähnung des Ortes Lühnde aus dem Jahre 1117 ab. - Speisen werden nach vorheriger Anmeldung gerne serviert. |
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K17 - Ev. Kirche St. Martin Die evangelische Kirche St. Martin in Lühnde, Gemeinde Algermissen, ist die älteste Kirche im "Großen Freien". Schon um 800 dürfte auf dem heutigen Kirchhügel eine Missionsstation mit Kapelle entstanden sein. Die Missionare, die im Auftrag Karls des Großen kamen, wählten dafür vermutlich eine Stelle, wo die sächsische Bevölkerung schon zuvor ihre Götter verehrt hatte. Möglicherweise erfolgte gleichzeitig die Ansiedlung von Franken in diesem Bereich. Die Kirche wurde unter das Patrozinium des heiligen Martin gestellt. Martin von Tours galt als der Schutzheilige des Frankenreichs und sein Mantel als dessen kostbarste Reliquie (siehe Kapelle). Vielleicht ist damals ein winziges Teilchen des Martinsmantels nach Lühnde gekommen, um Ort und Region nach dem Ende der Sachsenkriege an das neue Reich und seinen Glauben zu binden. Mehr im Wikipedia-Artikel |
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R06 - Rastplatz "Alex" am Brink |
- 1Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Lühnde aus der freien Enzyklopädie
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