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B31 - Hausinschrift zum Großen Brand
Im Jahre 1857 wurde das Dorf durch einen Großbrand fast vollständig zerstört. Schnell war ein Schuldiger gefunden und nur der Pfarrer verhinderte eine Selbstjustiz der Bürger. Auch der Beschuldigte (seine Kinder sollen mit Streichhölzern gespielt haben) baute am Rande des Ortes sein Haus neu auf. Die Hausinschrift drückt seine Verbitterung aus: "Alle die mich kennen und meinen Namen nennen, Alle die mir nichts Gönnen und nichts Geben, müssen dennoch leiden das ich Lebe." - Der Wiederaufbau des Ortes erfolgte planmäßig und mit großen Abständen zwischen den einzelnen Gehöften um eine solche Katastrophe in Zukunft zu verhindern. |
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K39 - Kath. Pfarrkirche St. Nikolaus
Die katholische Pfarrkirche St. Nikolaus in Machtsum wurde 1896 im neuromanischen Stil erbaut. Vorgänger war ein Kapellenbau, der sich schon für das 14. Jahrhundert nachweisen lässt. |
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P05 - Grillplatz
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W04 - Bockwindmühle
Bockwindmühlen sind entwicklungsgeschichtlich die ältesten in Deutschland. Der gesamte Mühlenkörper ist auf einem Bock bzw. Kreuzwerk befestigt. Durch einen schrägen Ruderbalken (Sterz) kann die Mühle um die eigene Achse bewegt werden um die Flügelflächen in den Wind zu drehen. Dadurch konnte dieser Mühlentyp die in Mitteleuropa häufig wechselnden Windrichtungen nutzen und damit wirtschaftlicher eingesetzt werden. Die machtsumer Mühle stammt aus dem Jahre 1638. Sie ist heute vollständig renoviert und voll funktionsfähig. Eine Besichtigung ist jährlich am Deutschen Mühlentag und nach Vereinbarung möglich. - Verein zur Erhaltung der Windmühle Machtsum e.V., Windmühlenstraße 6, Telefon 05127-1444 (Alwin Hoffmann) |