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Die früheste Erwähnung Rethmars ist aus dem Jahr 1000 erhalten. Der Name Rethmar - altdeutsch Rhiodmer - deutet auf eine sehr sumpfige und mit großen Wasserflächen umgebene Gegend hin: reth (Ried) und mar oder mer (Gewässer), Reitmahr am Dieke. Die Geschichte Rethmars fällt in großen Zügen mit der Geschichte des "Großen Freien" und des "Hauses Rethmar" zusammen. Bis in die Mitte des 17. Jahrhunderts saß das Geschlecht der "Edelen von Rutenberg" auf Haus Rethmar und beherrschte das Land. Das Schloss Rethmar wurde gegen 1000 n.Chr am Diekenmoor errichtet und setzt somit den Grundstein des "Hauses von Rethmar" und die Geschichte des Dorfes.
Ein Kleinkunsttheater, das am 1. Dezember 2006 eröffnet wurde, befindet sich im Ortsinneren auf einer Gastronomie und bietet Platz für bis zu 500 Leuten. In Rethmar befindet sich das Regionalmuseum Sehnde, getragen durch den Verein "Regional-Museum-Sehnde e.V." Der Dorfkern ist geprägt vom Baukomplex des alten Rittergutes: Schloss Rethmar mit Schlossgarten, Wohn- und Wirtschaftsgebäuden, dazu die im Kern romanische Katharinenkirche. Gutsgebäude und Land sind inzwischen aufgeteilt und dienen verschiedenen Zwecken (Privatwohnsitz, Gastronomie, Pferdesport, Neubaugebiet).
Im 100 Sitz- und 250 Stehplätze fassenden Kanalstadion mit zwei Sportplätzen trägt der Sportverein MTV Rethmar seine Heimspiele im Fußball aus. Der Ort besitzt eine Tennisanlage direkt am Sportplatz mit 3 Sandplätzen. Jenseits des Mittellandkanals gibt es eine weiträumige Golfanlage, die Rethmar Golflinks. 1
B06 - Schloss Rethmar
G26 - Gutshof Rethmar
G27 - Clubgaststätte MTV
K06 - Ev. Kirche St.Catherien
M01 - Regional-Museum Sehnde
O01 - Rethmar Golf Links
S03 - Spielplatz am See
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Rethmar aus der freien Enzyklopädie
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